


Die Zuwanderung nach Deutschland hat sich im vergangenen Jahr deutlich
abgeschwächt. Rund 662.000 Menschen sind 2006 nach Deutschland gezogen, gleichzeitig haben 639.000 ihren Wohnsitz ins Ausland verlegt. Innerhalb Deutschlands sind die alten Bundesländer immer noch deutlich gefragter als die neuen.
Immer mehr binationale Familien und Paare verlassen den Osten Deutschlands, weil sie in den neuen Bundesländern mit mehr Problemen zu kämpfen haben als in den alten. Damit sinkt auch das interkulturelle Potential der Gesellschaft. Gemischte Ehen sind auch für die Kinder oft problematisch. Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften verlangt nach mehr interkultureller Vielfalt im Osten.
Angesichts der sinkenden Zahl von Neuzuwanderern fordert die
Bundesbeauftragte, Prof. Dr. Maria Böhmer, eine Stärkung der nachholenden Integration. In weiteren Pressemitteilungen ermutigt die Staatsministerin Migranten zur Unternehmensgründung in Deutschland. Mit der Kampagne "Hand in Hand - gegen Gewalt" soll Kindererziehung ohne Gewalt befördert werden.
Mit der Toleranz gegenüber anderen Kulturen im europäischen Vergleich hat sich eine Studie der Beobachtungsstelle zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa beschäftigt. Sie kommt zu überraschenden Ergebnissen. Quelle: EU-Nachrichten März 2005
Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes hat sich in mehreren Artikeln zu Migranten-Themen geäußert:
Das Bundesministerium des Inneren hat eine Gegenüberstellung der Zahl der Asylbewerber aus den Jahren 2003 / 2004 herausgegeben
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