


Die Stadtbücherei Augsburg stellt ein vielfältiges Medienangebot (Bücher, CD´s, CD-Rom, Kassetten, Zeitschriften) zu den Themen Migration, Spracherwerb, Integration, Religionen und Kulturen der Welt bereit. Dieses Angebot soll helfen, andere Menschen und Kulturen besser zu verstehen.
Einen Überblick über die einzelnen Gebiete bietet der untenstehende Link.
Ab dem 1. September 2008 wird von jedem, der eingebürgert werden will, ein Nachweis verlangt, dass er „Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland“1 besitzt. Davon befreit sind alle, die noch keine 16 Jahre alt oder aufgrund Krankheit, Behinderung oder altersbedingt beeinträchtigt sind.
Ein deutscher Schulabschluss (Hauptschule oder höher) genügt als Nachweis. Ansonsten ist ein Einbürgerungstest zu machen. Nähere Beratung und Information erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.
In den letzten Jahrzehnten sind viele Menschen nach Deutschland zugewandert. Ob ihre Integration gelingt, entscheidet sich häufig in den Familien. Die Broschüre "Chancen durch Integration - Ratgeber für Familien" will vor allem Eltern helfen, Unterstützung und Hilfe zu finden: ob bei der Gesundheitsvorsorge, Kinderbetreuung, Schule oder Berufsberatung. Gerade "Eltern stellen die entscheidenden Weichen für die Entwicklung ihrer Kinder und tragen damit eine große Verantwortung", so die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer. Ziel des neuen Familienratgebers ist es daher, es Zuwandererfamilien zu erleichtern, sich in Deutschland zurechtzufinden.
Auf mehr als 200 Seiten bietet die Broschüre einen praktischen und schnellen Überblick zu 63 Themen. Bei jedem Thema wird erklärt, welche Rechte und Pflichten es gibt und welche Leistungen und Kosten übernommen werden.
Zum Beispiel, dass Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen sowie Schutzimpfungen keine Praxisgebühr kosten.
Das Interesse an den bundesweiten Integrationskursen ist auch im dritten Jahr ungebrochen geblieben: Mehr als eine halbe Million Zuwanderer haben von 2005 bis Ende 2007 eine Teilnahmeberechtigung für die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge organisierten Kurse erhalten. Davon besuchen oder besuchten bereits rund 360.000 Menschen die Kurse, um die deutsche Sprache zu erlernen und Grundkenntnisse zur Geschichte, Kultur und Rechtsordnung zu erwerben. Insgesamt gab es in den vergangenen drei Jahren fast 175.000 Kursabsolventen.
Den ganzen Beitrag hier:
Der Bayerische Ministerrat hat am 10. Juni 2008 die „Aktion Integration“
mit dem
Bayerischen Zehn-Punkte-Programm, den
Bayerischen Integrationsleitlinien und dem
Bayerischen Integrationskonzept
beschlossen.
Die Staatsregierung unterstreicht dadurch den hohen Stellenwert, den sie der Integrationspolitik einräumt. Die Erwartungen der Staatsregierung sind in der „Aktion Integration“ ebenso dargestellt wie die vielfältigen Maßnahmen und deren Weiterentwicklung zur Unterstützung der Integration.
Den Bezug zu den von den Ländern im Nationalen Integrationsplan eingegangenen Verpflichtungen stellen Übersichten im Integrationskonzept her.
Alle Materialien sind unter
http://www.stmas.bayern.de/migration/integrationspolitik/index.htm
abrufbar.
Islamforen aufbauen
Integration findet vor Ort statt. In den Städten und Gemeinden Deutschlands leben mehr als 3 Millionen Muslime. Das Zusammenleben mit Muslimen vor Ort funktioniert grundsätzlich sehr viel besser und selbstverständlicher als meist angenommen wird.
Dennoch bleiben viele Herausforderungen.
Den ganzen Artikel unter folgendem Link:
Das neue Projekt des nordrhein-westfälischen Generationenministeriums befasst sich mit den Chancen der wachsenden Vielfalt in Europa - auch im Alter. Innerhalb der nächsten beiden Jahrzehnte in Europa wird der Anteil der jüngeren Menschen an der Gesamtbevölkerung signifikant kleiner. Der Anteil älterer Menschen steigt deutlich. Auch die Zahl der älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wächst stetig. Die einzelnen Regionen Europas erfahren differenzierte Entwicklungen. In manchen Regionen bleiben Menschen auch im Alter, die vor Jahrzehnten als Arbeitskräfte kamen, andere Regionen sind für Ältere als neue Heimat interessant.
Seit 2005 gibt es das System der Integrationskurse in Deutschland.
Für viele Migranten und vor allem für Migrantinnen stellen diese Kurse erstmals ein Angebot dar, die deutsche Sprache in strukturierter Form und zu bezahlbaren Preisen zu erlernen.
Aus der Erfahrung von fast drei Jahren hat die entsprechende Verordnung des Bundes nun wichtige Ergänzungen erfahren. Vor allem steht zukünftig mehr Geld zur Verfügung, die Kurszeiten werden länger und die Kurse können individueller angelegt werden. Die Teilnahme an einer Abschlussprüfung gehört nunmehr verbindlich zum Kurs.
Die Neufassung der Integrationskursverordnung hat das Bundeskabinett am 21. November beschlossen. Sie ist unter www.bundesrecht.juris.de/intv/index.html
nachzulesen.
Am 18. August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in Kraft getreten. In der Folge wurde die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingerichtet. Diese Stelle setzt sich für den Schutz vor Benachteiligungen und Diskriminierung jeder Art ein und arbeitet unabhängig.
Seit 9. November ist die Antidiskriminierungsstelle auch im Internet präsent unter www.antidiskriminierungsstelle.de.
Dort sind Informationen über die Arbeit der Einrichtung und zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz abrufbar.
Das Zentrum für Europäische Bildung veranstaltet den 55. Europäischen Wettbewerb unter dem Titel "Dialog der Kulturen".
Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Beiträge in bildnerischer und schriftlicher Form leisten wollen.
Mehr Informationen und die komplette Ausschreibung finden Sie unter www.europaeischer-wettbewerb.de
Gemeinsam mit vier deutschen Großunternehmen hat die Bundesbeauftragte vor einem knappen Jahr die Initiative "Charta der Vielfalt" ins Leben gerufen.
Mittlerweile haben sich diesem Vorhaben 123 Unterzeichner angeschlossen, die 1,1 Millionen Beschäftigte zählen.
Dieses Jahr ist die Stadt Augsburg selbst, der Verein Tür an Tür e.V. und die Handwerkskammer für Schwaben der Charta beigetreten.
Der Vitoria Förderverein für Lateinamerika und Spanien e.V. organisiert
jeden ersten Donnerstag im Monat ein Treffen im Café Thalia. Hier hat man die Möglichkeit, nette Leute kennenzulernen, Spanisch und Deutsch zu sprechen.
Zum Integrationsgipfel, zu dem der Bund am 14.07.2006 eingeladen hatte, hat die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände nunmehr ein
Positionspapier vorgelegt. Der Zusammenschluss der Städte, Gemeinden und Landkreise beschreibt damit einige Eckpunkte der Integrationsarbeit.
Die Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer, fordert angesichts der jüngsten OECD-Migrationsberichts eine bessere Integration von qualifizierten Zuwanderern in den deutschen Arbeitsmarkt. "Deutschland muss attraktiver für die besten Köpfe werden", so die Ministerin, die auch betont: "Wir müssen das Potential der hier lebenden Migrantinnen und Migranten besser nutzen"
MigraNet ist ein Netzwerk für die berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Brandenburg und Bayern, das seit Juni 2005 besteht. Hintergrund ist die rückläufige Zahl der beschäftigten Migrantinnen und Migranten. Diesem Trend entgegenzuwirken und Diskriminierungen und Benachteiligungen abzubauen ist das Ziel von MigraNet.
Mehr Informationen zu MigraNet finden Sie unter www.migranet.org
Die Familien-Stützpunkte der vier Augsburger Sozialregionen suchen noch Freiwillige, die Interesse haben als K.I.D.S.-Paten die Anlaufstellen für Familien zu unterstützen. Wer Freude im Umgang mit Eltern und Kindern mitbringt, hat die Möglichkeit auf vielfältige Art die Initiative zu unterstützen. Gefragt sind nicht nur Betreuer, sonder auch Menschen, die gern organisieren, sich mit Computern auskennen oder einfach nur ein offenes Ohr haben.
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